Allgemein

Kerwa am Reichenbach-Haus 2019

Kerwa am Reichenbach-Haus 2019

Unter Fotos findet Ihr eine Bilderstrecke von der Veranstaltung...

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Programm – Colloquium Historicum Wirsbergense e.V.

Programm – Colloquium Historicum Wirsbergense e.V.

Das Colloquium Historicum Wirsbergense e.V., kurz CHW, 1924 in Wirsberg gegründet, gehört mit fast 1700 Mitgliedern zu den großen fränkischen Geschichtsvereinen. An über 30 Orten veranstaltet das CHW alljährlich rund 100 Vorträge und Exkursionen. Ferner bringt das CHW interessante Schriften zur fränkischen Geschichte heraus. Das Sommerprogramm ist durch Führungen und kleine geführte Wanderungen geprägt. Fachkundige Referenten erläutern historische Stätten. Auch die Einkehr am Ende der Besichtigung soll nicht zu kurz kommen. Denn „Colloquium“ bedeutet Gespräch, und so will das CHW das Gespräch zwischen allen fördern, denen die regionale Geschichte etwas bedeutet. Die Veranstaltungen des CHW sind öffentlich. Alle Geschichtsinteressierten, nicht nur die Mitglieder des CHW, sind herzlich willkommen. Eine Gebühr wird in der Regel nicht erhoben. Die Arbeit des CHW wird gefördert durch den Bezirk Oberfranken, den Landkreis Lichtenfels und eine Reihe anderer oberfränkischer Kommunen. Die VERANSTALTUNGEN (KLICK HIER) können von Jedermann gerne besucht werden, Mitgliedschaft beim Heimatverein oder CHW nicht...

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“Gschichdla vom Aufläder Frommann” (Teil 3)

“Gschichdla vom Aufläder Frommann” (Teil 3)

Der Taxiunternehmer   Der Taxiunternehmer Zeitweis hot der Frommann aa an Gaul un a Waacherla khout. Eemol hot na a reicher Cobarcher aageplaudert un gfrejcht, öb er na marchn auf Burgkuusch gebreng könnt. “Ke Probem,” hot dä Aufläder gsocht, “wenn soll`s denn luäs geh?” Dä Maa hot sich gfräät, dess er an Fuhrmaa gfunna hot, un hot n Frommann auf achta am nächstn Touch eigeloudn. “Dou mach erscht zsamm noch Frühstück un dänouch fahr mä luäs,” secht er gut gelaunt. Übern Fuhrlah warn sa sich aa gleich eenich: Dä Aufläder hot zwää Guldn kricht – däfür hot er oms im Zollhof tüchtich könn gezech.   Pünktlich üm achta am nächstn Touch hot er vurn Haus van der Kundschaft gstanna un hot tüchtig an der Gloggn aagezerrt. Des Hausmädla führt na nei un Kutscher un Fahrgast frühstüggn ausgiebich zsamm. Wie`s ans Fartgenna ganga is schnappt sich dä Frommann des Köfferla van sein Gastgeber und trecht`s zu sein Wouchn. Dä reich Maa zieht sei Waar fär die Reesn a un macht sich in bester Stimmung aufn  Waach.   Wos der arm Karl net könn gewiss hot: Der Aufläder Frommann hot seit eenicher Zeit ke Pfard un aa ken Wouchn mehr khout, wall na die nämlich von der Obrichkeit gepfänd warn sen. Ouer ohna Fuhrwerk war der Phillipp Frommann trotzdem net kumma. Er hot sich nämlich van an Kollejch an langa Schubkarrn gebarcht un hot mit zwää Rejder a Bettuch drüber gspannt, däss es ausgsahn hot wie a Schejsn. Wie dä reich Maa aus dä Tür kümmt, frejcht er n Aufläder, wuu denn die Kutsch is. “Sie ham woll kenna Aachn im Kuäpf,” socht daa drauf, “dou sted sa dach! Un a Riemerla hou ich aa däbei, dou ka ich sa fest gschnall waacher der Ballangs.” Nu, dess die Kundschaft dou fuxteuflswild warn is, ka mä sich fürgstell. Dös käm dach gar net in Fraach, däss er sich auf su a Schubkarrn drauf setzt, hot er gschrien. Dä Frommann hot drauf seelnruhig dös Reiseköfferla widder ougschnallt un hot gemejt: “Is mä ganz racht, bei darä Hitz mouch ich suwiesu net su weit rümgedapp.” Beim Fartgehn brüllt na dä Maa hinterhar, däss er na  bei der Polizei aazächt und däss er sich sei Geld widder huält. “Dou warn sa ke Glück ham,” gibt na dä Aufläder zärück, “bei mir is nex zä huäln, däfür hot die Obrichkeit scha gsarcht.”  Noch weitere Gschichdla folgen in unregelmäßigen...

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Beitragseinzug 2019

Beitragseinzug 2019

Liebe Mitglieder/innen Anfang Juli werden die Mitgliedsbeiträge eingezogen. Sollte sich bei jemanden die Kontonummer geändert haben bitte bis Ende April mit Finanzverwalter Jochen Mieke in Verbindung setzen – DANKE.

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Bierfest 2019

Bierfest 2019

Unter Fotos gibt es viele Bilder vom Fest

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Neue Serie “Gschichdla vom Aufläder Frommann” (Teil 1+2)

Neue Serie “Gschichdla vom Aufläder Frommann” (Teil 1+2)

“Aufläder Frommann”- ein Coburger Original lebte Anfang des 19. Jahrhunderts und seine Streiche wurden über seinen Tod am 14. April 1849 hinaus mündlich oder in Gedichtform weitererzählt. “Aufläder Frommann”- ein Coburger Original lebte Anfang des 19. Jahrhunderts und seine Streiche wurden über seinen Tod am 14. April 1849 hinaus mündlich oder in Gedichtform weitererzählt. In dieser Serie werden einige Streiche des Aufläders Philipp Frommann von Klaus Kempf in Grüber Mundart (Itzgründisch) nacherzählt. Widmen wir uns zuvor aber noch kurz der Frage: Was ist ein Aufläder? Aufläder wurden Speditionsarbeiter genannt, die häufig in Häfen an Kränen für die Beladung zuständig waren. Philipp Frommann war aber wohl ein Kleinspediteur, da er in Besitz eines Pferdes und eines kleinen Wagens war (zumindest zeitweise, s.u.) Teil 1: Der Artist Eemol hot am Markt a Plakat kengt, dou hot drauf gstanna: “Am Samstag um 12 Uhr tanze ich auf dem Seil über die Judengasse”. Am Sunnamd Mittouch sen woll über hunnert Neugiericha vam Markt nou der Judngass getrampelt. Erscht hot sich nex getan un die erschtn ham scha dös  Bruäzln aagfanga un wolltn widder fart. Ouer dann is er dach aagetappt kumma, dä Aufläder Frommann. Sei neuste Woar hot er aakout un aufn Kuäpf an Zylinderhut. Über der Axl hot er a dicks Sääl getrouchn. Zäerscht hot er die Leut van der Strouß wag gscheucht, noucherd hot er sein Zylinder Mittn auf die Gass gstellt – als Kassa. Die Zuschauer sen ümmer gspannter warn un als der Aufläder aagfanga hot, sei Sääl van eener Häuserwend zer annern auszärolln ham aa die größtn Bläägguschn ihr Maul khaltn. Nu is der Frommann auf die ee Stroußnseitn ganga, hot a poar Kniebeuchn gemacht – wie zum Aufwärma – is aufs Sääl getratn un mit ausgebräta Arma über die Judngass ganga. Wieviel Gald er dänouch in sein Zylinder khout hot is net überliefert. Teil 2: Der Bratwurstkommissär Aufn Markt hot sich a Bäuerla grad a Broutwurscht käfft. Grad macht er sei Maul auf un will neibeiß, dou schreits hinter na:”Halt!” Der Aufläder Frommann kümmt eilich mit an Metermouß in der Hend auf na zu. Er wär dä Broutwurschtkommissär, socht er, un er müßt nouchmass ob die Broutwurscht aa lang genuch is. Wichtichtuerisch nümmt er an der Broutwurscht von dan verdutztn Bauern Mouß. Gleich drauf schreit er ganz empört: “Dös is ja dach die Höh! Die Broutwurscht is ja vill za karz!” Nouchä will er wiss, van wan dös Bäuerla die Wurscht käfft hot. Dan Metzger müsst er verklouch, mejt dä Frommann und nümmt dan verdutztn Maa die Broutwurscht aus der Hend. Die bräucht er als Beweisstück – schwupp, un fart war er mit der Wurscht. A Zeit spater sitzt er in seiner Stammkneipn, dan Zollhof am Markt. Dou kümmt dach zufällich dös gleiche Bäuerlei rei un setzt sich an Naamtisch. Wie sich dar Maa a weng ümguggt macht dä Frommann a jammerlich krumms Maul, dess sei Gsecht ganz verschuäm aussieht.  Der Bauer stutzt, guckt widder wag, guggt noch ämol hie un brummelt für sich hie: “Wenn daa net su a krumms Maul hätt, könnt ma glatt gedent, dös is dä Broutwurschkommissär.” In unregelmäßigen Abständen werden weitere “Gschichdla vom Aufläder Frommann”...

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