Allgemein

Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung

Vorsitzender Dieter Pillmann eröffente die Versammlung im voll besetzten Nebenzimmer der Gastwirtschaft Langert.   Vorsitzender Dieter Pillmann eröffente die Versammlung im voll besetzten Nebenzimmer der Gastwirtschaft Langert. 34 Mitglieder hatten sich eingefunden und lauschten dem Jahresrückblick, den Dieter wie immer multimedial präsentierte. Nach dem Totengedenken (2 Mitglieder sind im Vereinsjar 2018 verstorben) kam Marina Rädlein zu Wort: sie verlas das Protokoll der letzten MV: Darüberhinaus ist sie ist verantwortlich für die Leseabende am Kachelofen. Im Reichenbach-Haus wurde sechs mal ein Buch nebst Autor vorgestellt und die Sommerlesung fand am Kupferbrunnen unter freiem Himmel statt. Matthias Rädlein berichtete über die Brautätigkeit im “Haus am Brunngraben”. Er erklärte, dass es 2019 auch wieder “Selbstgebrautes” geben wird, geplant sind drei oder vier Brautermine. Als Verantwortliche der “Museumsführer” gab Heinz Rößner bekannt, dass das Haus im zurückligenden Jahr wieder gut besucht und mit Leben erfüllt war. Im Kassenbericht veröffentlichte Jochen Mieke die Ein- und Ausgaben des Vereins, die am Ende des Jahres 2018 einen respektablen Zugewinn von rd. 2.600 Euro ergaben. Anschließend erläuterte Dieter Pillmann die bereits im Einladungschreiben vorgestellte Satzungsänderung. Per Handzeichen und einstimmig wurde beschlossen, dass künftig sechs statt drei Beisitzer im Vorstand vertreten sein können, dass die Gemeinde auch für den Fall des Entfalls der Steuervergünstigung das Vereinsvermögen erhalten soll und dass die Vorstandschaft beauftragt wird eine Datenschutzordnung zu erstellen. Mitglied Harald Ostrow hatte den schriftlichen Antrag gestellt, der Förderverein möge sich um das “Schoders-Haus” kümmern. Dieses ist eines der Ältesten in Grub und befindet sich einem erbärmlichen Zustand. Unter der Eternitverkleidung schlummert Fachwerk und ein Sandsteinkeller. Der Vorsitzende nahm diesen Antrag zum Anlass und “spielte den Ball” an 1. Bürgermeister Jürgen Wittmann weiter. Dieser überbrachte seine Grüße sowie die des Gemeinderates. Zum Theama Schoder-Haus erklärte er, dass es mit dem Gebäude ständig Probleme gibt, das Haus sei ein Schandfleck in Grub und er sei gerne bereit mitzuhelfen diesen Zustand, wie auch immer, zu verbessern. Nach Abschluss der Versammlung begrüßte Dieter Pillmann Hans Joachim Lieb als Gast, der die Versammlungsteilnehmer mit Mundartgeschichten unterhalten sollte. Jochen Lieb erzählte zunächst von seinem Mönchrödener Heimatverein und dessen Bemühungen um die Erhaltung der heimatlichen Kultur. In einer guten halben Stunde zauberte der Mundartkünstler so manchen Schmunzler oder den ein oder anderen Lacher nicht nur in das Gesicht des 1....

Mehr

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Liebe Mitglieder, im Namen der Vorstandschaft lade ich sehr herzlich zum Besuch ein. Die persönlichen Einladungen gehen Ihnen in den nächsten Tagen zu. Wenn Sie hier KLICKEN finden Sie das EINLADUNGSSCHREIBEN! Bitte beachten Sie die ergänzenden Informationen zu TOP 7 auf der zweiten Seite.

Mehr

Weihnachts- und Neujahrsgrüße – Adventsfenster

Weihnachts- und Neujahrsgrüße – Adventsfenster

Liebe Heimatfreunde aus nah und fern, es ist Weihnachtszeit und das Jahr neigt sich zum Ende. Heinrich Schaumberger erzählt in seinem Buch “Weihnacht auf dem Lande” eindrucksvoll vom Christkindlesläuten ganz früh am Morgen des Heiligabend, von Bräuchen wie dem Umsingen zwischen Weihnachten und Neujahr. Bräuche, die man heute nicht mehr oder kaum noch kennt. Wird noch gepfeffert am 2. Weihnachtstag oder an Neujahr? Wer glaubt noch an die  Beachtung von Geboten oder Verboten in den zwölf Nächten, zwischen 25. Dezember und 6. Januar? Glück und Unglück des kommenden Jahres sollen vorbestimmt werden? Und dann sind wir schon im Neuen Jahr und trinken uns am “Üerberschtn die Schtärg aa”. Der Förderverein Heimatpflege Grub am Forst wünscht eine friedvolle Weihnachtszeit und darüber hinaus“So wünschen wir ein neues Jahr, ein beßres, als das alte war”, um es mit Friedrich Rückert zu sagen. Freundliche GrüßeDieter Pillmann Unsere Adventsfenster 2018 1. Advent – Mittagsbetreuung Schule Grub 2. Advent – Klasse 3b Grundschule Grub 3. Advent – Behinderten-Club 4. Advent – Vorschulkinder Kindergarten...

Mehr

Sonderausstellung “Blaudruck” im RBH

Sonderausstellung “Blaudruck” im RBH

Der Blaudruck wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Der Blaudruck wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.   Vielleicht war die seit kurzer Zeit von Frau Zwingelberg liebevoll gestaltete Sonderausstellung im Reichenbach-Haus in Grub ausschlaggebend für die Entscheidung der UNESCO 😉 – kleiner Scherz!     Am 28. November 2018 wurde der Blaudruck bei der Tagung des zwischenstaatlichen UNESCO-Komitees auf Mauritius als gemeinsames Kulturgut Deutschlands, Österreichs, der Slowakei, Tschechiens und Ungarns auf die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.               Die Sonderausstellung im Reichenbach-Haus in Grub wurde an der Kirchweih eröffnet und zum 1. Advent um ein ganz besonderes Stück erweitert. Ein wertvoller Orignal-Blaudruck, zusammengesetzt aus den Motiven “Auferstehung” und “Jerusalem”,  aus dem 17. Jahrhundert, hängt jetzt hinter Glas im gelben Salon des RBH. Der Wandbehang wurde von Doris Loose aus Coburg zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle sei Frau Loose und unserer Leib- und Magenschreinerei Brehm sehr herzlich gedankt.           Blaudruck ist ein Färbeverfahren für Gewebe aus Leinen- oder Baumwolle, bei dem ein weißes Muster auf blauem Grund entsteht. Dabei handelt es sich um einen Reservedruck mit sogenannten Modeln, bei dem der Stoff mit einer Schutzmasse bedruckt und mit Indigo gefärbt wird (Text Wikipedia). Einfach gesagt ist der Begriff “Blaudruck” eigentlich falsch, denn es wird nicht blau gedruckt, sondern die Muster, mit Modeln hergestellt, bleiben in Stofffarbe und der Rest wird blau eingefärbt.     Hier Detailvergrößerungen auf der die Fäden der Grundstoffs  in Originalfarbe (weiß) zu sehen sind. Die vom Model nicht mit Schutzmasse gestempelten Teile des Stoffes färben sich durchgängig in blau ein.   KLICK HIER zum...

Mehr

Adventsfenster am Reichenbach-Haus

Adventsfenster am Reichenbach-Haus

Wie schon so viele Jahre werden auch heuer die Fenster im Reichenbach-Haus an jedem Adventssonntag festlich beleuchtet und geschmückt. Wie schon so viele Jahre werden auch heuer wieder die Fenster im Reichenbach-Haus an jedem Adventssonntag festlich beleuchtet und geschmückt. In diesem Jahr wurde das 1. Fenster sogar mit einer Stubnmusi “eingeweiht”. Gestaltet wurde das Fenster von der Mittagsbetreuung der Schule Grub.   Ein Blick durch das Fenster  zeigt die beiden Musikanten, die von Frau Zwingelberg organisiert wurden.   Besinnliche und stimmungsvolle Weisen erfreuten die Besucher aus Grub und aus dem Bekanntenkreis von Frau Zwingelberg.       Grund für die gemütliche Runde war auch ein neues, besonderes Exponat, welches jetzt in der Sonderausstellung “Blaudruck” zu sehen ist. Ein gesonderter Bericht darüber folgt in Kürze....

Mehr

Grüber Mundartwort des Jahres 2018: “figglranzngrumm”

Grüber Mundartwort des Jahres 2018: “figglranzngrumm”

Mundartwörter haben oft eine historische Entstehungsgeschichte, häufig Mundartwörter haben oft eine historische Entstehungsgeschichte, häufig werden  zur Veranschaulichung Gegenstände oder Lautmalereien verwendet. So auch beim Siegerwort des diesjährigen Mundartwettbewerbs. Woher kommt er, der Begriff “figglranzngrumm”? Grundsätzlich besteht er aus drei Teilen: Figgl -Ranzn-grumm. “grumm” ist natürlich die itzgründische Aussprache des Wörtchens “krumm”, wobei dieses nicht nur die Bedeutung von “gekrümmt” hat sondern auch ein schief oder schräg stehendes Gebilde beschreiben kann. Mit dem “Ranzn” ist nicht etwa ein beträchtlicher Bauch gemeint, sondern eher das Ränzlein, das der Wanderbursche auf seinem Rücken trug. Anders als die heutigen Schul-Ranzen war jener wenig akkurat und hing eher recht windschief auf dem Rücken. Und was ist ein “Figgl”? Dabei handelt es sich um einen heute nicht mehr gebräuchlichen Begriff. Vermutlich ist damit aber ein “Fick” gemeint, eine eingenähte Innentasche in einem Rucksack, also noch zerknautschter und ungerader als der Rucksack selbst. “figglranzngrumm” beschreibt also durch das Bild der unförmigen Rucksackinnentasche etwas, das nicht nur schief ist, sonder ganz besonders schief, auf Grüberisch: “jämmerlich grumm”. Beispiel: Sagt der Meister zum Lehrling: “Leg mo dei Wasserwouch groud aa! Du hältst sa ja...

Mehr